Professionelle und regelmässige Vorsorge kann das Entstehen von Krankheiten verhindern oder ihre Heilungschancen deutlich verbessern. Bluthochdruck, erhöhte Blutfette(Cholesterin), Diabetes mellitus, Übergewicht, familiäre Belastungen und das Rauchen führen zu Herzkreislauferkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenversagen und Durchblutungsstörungen der Beine. Durch frühzeitiges Erkennen dieser Risikofaktoren, kompetente Beratung zu Ernährungs- und Lebensstil (Ernährungs- und Diätberatung) und ggf. moderne medikamentöse Therapie kann das Entstehen der oben genannten schwerwiegenden Erkrankungen verhindert werden.

Die regelmäßige Krebsvorsorge kann uns Hinweise auf den Beginn einer Krebserkrankung geben. Dadurch erhöhen sich die Heilungschancen. Besonders wichtig ist die Krebsvorsorge bei familiär vorbelasteten Patienten.

 

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Gesundheitsuntersuchung

Die in ihrem Umfang begrenzte Gesundheitsuntersuchung ist von den Krankenkassen alle 1-2 Jahre ab dem 36. Lebensjahr vorgesehen. Die AOK und Barmer Ersatzkasse bezahlen die Untersuchung jährlich wenn der Patient im Hausärztevertrag eingeschrieben ist. Wir empfehlen den äußerst umfassenderen und deshalb deutlich aussagekräftigeren Check Up komplett jährlich.

Die Untersuchung umfasst folgende Leistungen:

Allgemeines Gespräch über Beschwerden, Lebensstil und Krankheiten in der Familie

Entdeckung eines Gesundheitsrisikos insbesondere für Herzkeislauferkrankungen (z.B. Herzinfarkt und Schlaganfall).

Ausführliche körperliche Untersuchung

Beurteilung von Herztönen, Herzrhythmus, Atmung, Durchblutung.

Blutdruckmessung

Erhöhter Blutdruck ist einer der Hauptrisikofaktoren für Herzinfarkt und Schlaganfall.

Urinuntersuchung

Ausschluss eines Nierenschadens und einer Blasenentzündung

Laboruntersuchung von Cholesterin und Glucose

Erhöhtes Cholesterin ist einer der Hauptrisikofaktoren für Herzinfarkt und Schlaganfall; Glucosemessung im Nüchternblut lässt eine Zuckerkrankheit entdecken.

Zusatzleistungen

Check Up komplett

 

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Jugenduntersuchung

Durchführung zwischen 12 und 14 Jahren

Allgemeine Untersuchung, Beurteilung der körperlichen und seelischen Entwicklung des Kindes bzw. Jugendlichen; Impfstatus.

 

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Krebsvorsorge Mann

Beim Mann ist der Prostatakrebs am häufigsten. Darmkrebs kann durch Vorsorge zu fast 100% vermieden werden. Die Krebsvorsorge für den Mann wird derzeit von den Krankenkassen ab dem 45.Lebensjahr jährlich bezahlt; der Hämocculttest ab 50. Lebensjahr. Mit 55 bezahlen und empfehlen die Krankenkassen zwei Darmspiegelungen im Abstand von 10 Jahren.

Die Vorsorge umfasst folgende Untersuchungen:

Allgemeines Gespräch über aktuelle Beschwerden und Krankheiten in der Familie

Entdeckung eines Gesundheitsrisikos insbesondere für bösartige Erkrankungen.

Untersuchung der Haut und der wichtigen Lymphbahnen

Beurteilung der Haut zu potenziell bösartigen Veränderungen insbesondere von Muttermalen. Suche nach vergrößerten und damit verdächtigen Lymphknoten.

Digitale Untersuchung des Enddarms und der Prostata

Abtasten des Enddarms und der Prostata nach tumorösen Veränderungen.

Hämocculttest

Suche nach Blut im Stuhl als möglichen Hinweis auf bösartige Veränderungen im Darm.

Zusatzleistung: Sonographie des Urogenitaltraktes

Beurteilung der Nieren, der Blase und der Prostata auf bösartige Veränderungen.

Zusatzleistung: Auflichtmiroskopie

Sorgfältige Beurteilung von Hautveränderungen, insbesondere von Muttermalen mit einer Speziallupe.

Zusatzleistung: Bestimmung des Prostataspezifisches Antigen

Früherkennung von Prostatakrebs durch einen Bluttest (PSA).

 

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Krebsvorsorge Frau

Bei der Frau ist der Brustkrebs am häufigsten, Gebärmutterhalskrebs tritt gehäuft schon zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr auf. Für junge Frauen gibt es seit neuestem eine Impfung. Die Krebsvorsorge für die Frau wird derzeit von den Krankenkassen ab dem 20.Lebensjahr jährlich bezahlt. Die Untersuchung von Haut, Lymphbahnen und der Brust ab dem 30. Lebensjahr. Der Hämocculttest ab dem 50. Lebensjahr. Mit 55 bezahlen und empfehlen die Krankenkassen zwei Darmspiegelungen im Abstand von 10 Jahren. Die Mammographie zur Brustkrebsfrüherkennung sollte ab dem 40. Lebensjahr alle zwei Jahre und ab dem 50. Lebensjahr jährlich durchgeführt werden.

Die Vorsorge umfasst folgende Untersuchungen:

Allgemeines Gespräch über aktuelle Beschwerden und Krankheiten in der Familie

Klärung des individuellen Krebsrisikos und Beratung zur neuen Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs (HPV-Impfung).

Manuelle Untersuchung von Vagina und Gebärmutter

Tasten nach tumorverdächtigen Verdickungen oder Verhärtungen.

Spiegelung des Gebärmuttermundes und Entnahme von Probenmaterial für die feingewebliche Untersuchung

Ausschluss von Gebärmutterhalskrebs

Untersuchung der Haut und der wichtigen Lymphbahnen

Beurteilung der Haut zu potenziell bösartigen Veränderungen insbesondere von Muttermalen. Suche nach vergrößerten und damit verdächtigen Lymphknoten.

Abtasten der Brustdrüsen und Anleitung zur regelmäßigen Selbstuntersuchung

Früherkennung von Brustkrebs

Digitale Untersuchung des Enddarms

Abtasten des Enddarms nach tumorösen Veränderungen

Hämocculttest

Suche nach Blut im Stuhl als möglichen Hinweis auf bösartige Veränderungen im Darm.

Zusatzleistung: Sonographie des Urogenitaltraktes

Beurteilung der Nieren, der Blase und der Gebärmutter auf bösartige Veränderungen.

Zusatzleistung: Auflichtmiroskopie

Sorgfältige Beurteilung von Hautveränderungen, insbesondere von Muttermalen mit einer Speziallupe.

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